Mag. Vanessa Legenstein

Kreative Lösungen mit Weitblick

Kandidat des Wirtschaftsbund Graz
für die Gemeinderatswahl am 28.08.2026

Unsere Zeit erfordert Voraussicht, Mut zur Veränderung und eine starke politische Mitte, die Brücken baut. Graz ist eine schlafende Schönheit – wir müssen sie nur wecken.“

Was mich bewegt...

Graz braucht eine klare Zukunftsvision, die allen GrazerInnen gerecht wird. Zu oft habe ich in den letzten Jahren erlebt, dass politische Entscheidungen maximal bis zur nächsten Wahl gedacht werden. Ideologie und parteipolitisches Hickhack besiegen dabei oft den Hausverstand – und am Ende bleiben halbherzige Kompromisse, die keinen weiterbringen. Was fehlt, ist ein gemeinsamer Grundkonsens und ein klares Bild davon, wohin sich unsere Stadt in den nächsten Jahrzehnten entwickeln soll.

Ich bin seit vielen Jahren im Immobilienbereich tätig und beschäftige mich mit der Planung und Umsetzung von Projekten. Gleichzeitig bin ich als Musikschaffende künstlerisch aktiv. Diese Verbindung aus wirtschaftlichem Denken und kreativer Perspektive prägt auch meinen Zugang zur Politik: lösungsorientiert, offen und mit Blick für das große Ganze.

Graz ist für mich eine Ausnahmestadt: moderne Architektur im Dialog mit unserem Weltkulturerbe, starke Bildungsstätten als Innovationsmotor und eine lebendige Kulturszene. Gleichzeitig bilden Unternehmen, Handel und Tourismus das Rückgrat unseres Wirtschaftsstandortes. Diese Vielfalt ist unsere Stärke – und die gilt es aktiv weiterzuentwickeln.

Ein zentrales Anliegen ist für mich die Mur als Lebensader unserer Stadt. Durch ihre Regulierung im 19. Jahrhundert wurde sie abgesenkt und vom Stadtleben getrennt. Zwar gab es wichtige Schritte zurück zum Wasser, doch im Vergleich zu anderen europäischen Städten bleibt ihr Charme weitgehend ungenutzt.

Die Mur soll wieder ins Zentrum rücken: als Ort des Lebens, der Begegnung und der Vielfalt. Mit attraktiven Uferzonen, mehr Grünraum, neuen Aufenthaltsqualitäten und Impulsen wie der Surfwelle und Gastronomieangeboten schaffen wir Lebensqualität und stärken gleichzeitig die Innenstadt.

Auch wenn ich mich durch meine Studienkombination klar in Richtung Brüssel und Europapolitik aufgestellt hatte, begann mein Weg in die Politik erst vor kurzem, – als Sprecherin einer Bürgerinitiative. Gemeinsam mit dem Bauträger mussten sich Anrainer gegen einen Bebauungsplan wehren, der offensichtlich nicht zu Ende gedacht war. Die Gleichgültigkeit und Inkompetenz der Zuständigen in der Stadtregierung stand in scharfen Kontrast zur versprochenen Bürgerbeteiligung. Deshalb habe ich entschieden, meinen Lebensraum in Zukunft selbst aktiv mitzugestalten – mit meinem Know-how, einem offenen Ohr für alle und dem klaren Anspruch: Das geht besser.